“Tag des Sozialen Engagements” am Amos Comenius-Gymnasium

Von , 7. Juli 2014 11:53

Pressemitteilung

Zum neunten Mal möchte das Amos-Comenius-Gymnasium in diesem Jahr den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, an einem „Tag des sozialen Engagements“ (=TSE), sich ganz persönlich für die Menschen in der Südhälfte unserer Erdhalbkugel einzusetzen.

Nach dem Motto „Einen Tag jobben – viele Tage helfen“ findet der TSE in diesem Schuljahr am 02.07.14 statt. Nach einem Beschluss der Schulkonferenz soll an diesem Tag Unterricht in anderer Form geschehen. Schüler/innen der Klassen 8-Q1 suchen sich einen Job bei einem Arbeitgeber und schließen mit ihm einen Arbeitsvertrag ab. Schüler/innen der Klassen 5-7 besorgen sich eine Helferkarte und lassen sich Hilfen im Familien- und Bekanntenkreis vergüten. Sie werden dafür an diesem Tag vom Fachunterricht befreit. Darüber hinaus besteht für die Unterstufe die Möglichkeit, durch Aktivitäten in Gruppen phantasievolle Aktionen (z.B. Musizieren, Kuchenverkauf usw.) zur Geldbeschaffung zu planen und durchzuführen. Der vereinbarte Arbeitslohn sowie die anderen Einnahmen kommen dem Nord-Süd-Projekt der Schule zugute.


Auch in diesem Jahr haben die Schüler/innen bei Godesberger Geschäftsleuten und Institutionen kleine Jobs gefunden wie z.B. bei der Parkbuchhandlung Tenter, im Parkrestaurant Rheinaue, der Konditorei Schöner, der Kursana Seniorenvilla, der Villa Godesberg, in Kindergärten und Altenheimen, bei einer Bäckerei oder in einer Pizzeria, bei einem Obstbauern oder in einer Schreinerei, um nur einige zu nennen.

Seit mehreren Jahren unterstützt das ACG ein entwicklungspolitisches Projekt „Umwelt schützen – Ernährung sichern“ im Senegal, das vom Weltfriedensdienst (wfd) und der senegalesischen Nichtregierungsorganisation Enda-Pronat getragen wird. Projektziel ist die Erhöhung der Einkommenssicherheit kleinbäuerlicher Haushalte in insgesamt 100 Dörfern durch die Umstellung der Landwirtschaft auf nachhaltige, ökologische Anbaumethoden. Auf diese Weise sollen die nachteiligen Folgen des Monokulturanbaus überwunden und ein Beitrag zur Schonung der Ressourcen und zur langfristigen Ernährungssicherung geleistet werden.

In diesem Zusammenhang unterhält das ACG auch Kontakte zu einer Schule in Guédé im Norden Senegals, die im Rahmen eines Umweltaktivitätenprogramms ähnliche Ziele verfolgt. Zum Jahreswechsel 2014/2015 wird eine 12-köpfige Delegation des ACG bestehend aus Schülerinnen, Eltern und Lehrern des Nord-Süd-Kreises in den Senegal reisen und sich vor Ort über die erzielten Fortschritte informieren. Sie möchte sich auch ein Bild machen über die Bedrohungen für die einheimischen Kleinbauern und Viehzüchter, die von ausländische Investoren durch den zunehmenden Landraub ausgehen.

Mit dem TSE will das ACG seinen Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit geben, eine besondere Form des ganzheitlichen Lernens und des Engagements für das Zusammenleben in der „Einen Welt“ kennen zu lernen. Sie setzen sich freiwillig und persönlich für die Verbesserung der Lebenssituation benachteiligter Menschen in Westafrika ein. Gleichzeitig können sie sich in einem Job seiner/ihrer Wahl ausprobieren und erste Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln.

Eine Antwort für ““Tag des Sozialen Engagements” am Amos Comenius-Gymnasium”

  1. Amos Comenius-Gymnasium Bonn sagt:

    Pressemitteilung
    Am diesjährigen „Tag des Sozialen Engagements“ (=TSE) des Amos-Comenius-Gymnasiums wurde ein Rekord-Ergebnis in der TSE-Geschichte erzielt.

    Die Schüler erwirtschafteten insgesamt 18441, 45 Euro für das schuleigene Nord-Süd-Projekt.

    Insgesamt beteiligten sich am 02.07.2014 82,5 % der Schülerinnen und Schüler am TSE, der am ACG seit 9 Jahren regelmäßig vor den Sommerferien durchgeführt wird. Das Geld kommt dem entwicklungspolitisches Projekt „Umwelt schützen – Ernährung sichern“ im Senegal zugute, das vom Weltfriedensdienst (wfd) und der senegalesischen Nichtregierungsorganisation
    Enda-Pronat getragen wird. Projektziel ist die Erhöhung der Einkommenssicherheit kleinbäuerlicher Haushalte in insgesamt 100 Dörfern durch die Umstellung der Landwirtschaft auf
    nachhaltige, ökologische Anbaumethoden.

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