“Jede/r kann etwas tun”

Von , 12. September 2013 12:37

Hertha Moosmann gehört dem Eine-Welt-Kreis Großburgwedel an, der seit Jahren mit den Einnahmen von Basaren und Verkäufen ein Projekt des Weltfriedensdienstes im Senegal unterstützt. Auf einem Workshop des Projektes Global-Generation des Weltfriedensdienstes hatte sie erfahren, dass die Erfolge des Projektes zur Ernährungssicherung durch Ressourcenschutz von Land- und Wasserraub bedroht sind. Dann hatte sie eine Idee. Am Donnerstag, dem 5.9., traf sie sich mit sechs MitstreiterInnen auf dem Wochenmarkt. Dort informierte die kleine Gruppe MarktbesucherInnen  über „Ihr“ Projekt und die aktuellen Bedrohungen. Hertha Moosmann resümiert: „Vertrauensbildend war, dass in unserer Gruppe stadtbekannte Persönlichkeiten wie eine Kommunalpolitikerin und eine Mitarbeiterin der Tafel dabei waren. Mehr als 100 Burgwedeler informierten sich und unterschrieben eine Erklärung, mit der die Forderungen senegalesischer Bauern an ihre Regierung unterstützt werden. Besonders schön war zu erleben, wie auch anfangs skeptische Zeitgenossen schließlich unterschrieben. Vorab waren einige von uns schon in ihrem Bekannten- und Freundeskreis aktiv geworden. Für mich war es eine neue Erfahrung und sie hat mir gezeigt, dass jede/r etwas tun kann.“

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