Landwirtschaft

Frieden braucht Nahrung

Weltweit haben fast eine Milliarde Menschen nicht genug zu essen, 25.000 verhungern jeden Tag.

Frieden braucht Nahrung. Wo Hunger herrscht, kann kein Frieden sein. Die Abwesenheit kriegerischer Gewalt allein stellt für den Weltfriedensdienst noch keinen Frieden dar. Dafür müssen ein Mindestmaß an sozialer Gerechtigkeit und die grundlegenden Menschenrechte verwirklicht sein. Dazu gehört das Recht auf Nahrung. Der Weltfriedensdienst setzt sich daher für eine nachhaltige ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung ein.

Nahrung braucht Frieden. Wo Konflikte gewaltsam ausgetragen werden, ist die Ernährung der betroffenen Bevölkerung gefährdet. Kriege und politische Instabilität stören fast immer die landwirtschaftliche Produktion, vertreiben Menschen von ihrem Land und führen zu Hunger.

No posts could be found that matched the specified criteria.

Johannes Mufakose aus Simbabwe am Gymnasium in Hückelhoven

Von , 8. Dezember 2015 17:03


Natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen – Friede in Weidegebieten Afrikas (SUNARPA)

Von , 8. Mai 2015 11:58

Von traditioneller Naturweidewirtschaft leben in Afrika ca. 50 Mio. Menschen (Pastoralisten). Sie bilden das ärmste Segment der afrikanischen Bevölkerung, obwohl sie zwischen 10 und 44% des Brutto-Sozialprodukts aller afrikanischen Länder erwirtschaften. Sie nutzen vornehmlich die Trockenräume Afrikas, die weitgehend ungeeignet für die Landwirtschaft sind, als Weidegebiete. Pastoralisten sind enorm abhängig von Wasser.

Der folgende Text befasst sich sehr praxisnah und faktenreich mit der Wirtschaftsweise der Pastoralisten in der Sahel Region, den indigenen Rechten an natürlichen Ressourcen, dem Eigentumsregime, den zunehmenden Wasser-Konflikten und ihren Ursachen und Ansätzen zur Krisenbewältigung.

Prof. Dr. Brigitte Fahrenhorst koordiniert das von ihr initiierte Forschungs- und Kooperationsprojekt „Abbildung von Wasser Konflikten und “Best Management“ Praktiken in der Naturweidewirtschaft der Sahel Region.

Für den kompletten Text klicken Sie bitte hier: Fahrenhorst-Mappping Water Conflicts

Lass uns über Boden reden

Von , 8. Januar 2014 15:38

Stoppt den Wasserraub!

Von , 7. Januar 2014 11:24

Für uns, den Weltfriedensdienst, beginnt 2014 das Jahr gegen den Wasserraub. Die neue Internetseite wasserraub.de begleitet unsere Kampagne gegen den weltweiten Wasserraub durch multinationale Konzerne.

Fast Track Landreform in Zimbabwe

Von , 21. November 2013 14:47

Überraschende Forschungsergebnisse weisen auf Erfolg hin

von JOSEPH HANLON, Gastwissenschaftler am Department of International Development der London School of Economics. Co-Autor von «Zimbabwe Takes Back its Land» ( Johannesburg 2013: Jacana), Kontakt: j.hanlon@open.ac.uk. (zuerst veröffentlicht in der Cape Times und im afrika-bulletin Aug/Sep 2013, Übersetzung: Barbara Müller)

Zwölf Jahre nach dem Beginn der gewaltsamen Landbesetzungen in Zimbabwe befassen sich erste wissenschaftliche Untersuchungen mit den Auswirkungen dieser umstrittenen Landreform. Die Befunde sind erstaunlich – zeigen sie doch, dass die neuen BäuerInnen ihre Chance wahrzunehmen wussten und heute trotz widriger Umstände gute Resultate erzielen. Die Schlussfolgerungen von Joseph Hanlon und seinem Team mögen provozierend erscheinen. Jedenfalls sind sie sehr anregend und wenn sie zutreffen, geht ihre Bedeutung über Zimbabwe hinaus.

Die Reaktionen auf die von uns veröffentlichten Forschungsergebnisse zur Landreform in Zimbabwe fielen sehr empört aus, denn sie lassen den Schluss zu, dass kleinbäuerliche Betriebe effizienter für den Markt produzieren als mechanisierte Grossfarmen und deshalb mehr zur Armutsreduktion beitragen. Dies hat in Südafrika und Zimbabwe nicht allen gefallen.
Weiter lesen 'Fast Track Landreform in Zimbabwe'»

Bill Gates in Afrika

Von , 18. September 2013 10:16

von PETER CLAUSING (gefunden auf http://www.welt-ernaehrung.de)

Seit 2006 bemüht sich, relativ wenig beachtet, die “Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika”, den profitablen Teil der afrikanischen Landwirtschaft in den Weltmarkt zu integrieren. Hinzu kommt, dass parallel dazu, ebenfalls in Afrika, seit 2010 versucht wird, eine wichtige Komponente agrarökologischer Anbauverfahren unter private Kontrolle zu bringen – die biologische Anreicherung von Stickstoff im Boden. Wiederum gehört die Bill & Melinda Gates-Stiftung zu den Hauptakteuren.

Weiterlesen >>

Panorama Theme by Themocracy