Heinrich-Zille Grundschule

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Unsere Senegalesischen Partner in der Heinrich-Zille Grundschule

Von , 14. November 2012 12:55

Am Freitag, den 9.11.2012 besuchen zwei Senegalesen aus dem Partnerprojekt des WFD, ENDA ProNat im Senegal ihre Berliner Partnerschule in Kreuzberg.

Lehrer und Schüler der Heinrich-Zille Grundschule begrüßen unsere Senegalesischen Partner Mariam Sow und Alpha Bâ herzlich und begegnen ihnen mit außerordentlichem Interesse.

Zunächst zeigen die Lehrer die selbst gemachten Stellwände einer sechsten Klasse, auf der der gesamte Briefkontakt zwischen den Partnerschulen dargestellt wird. Mariam Sow erkennt sofort die Moschee in Guédé und ist begeistert.

In einer zweiten Klasse werden dann die beiden Afrikaner mit zwei wunderbaren Willkommensliedern offiziell in Empfang genommen. Nach der Einlage der Kleinen geht es weiter in die sechste Klasse von Frau Wagner. Hier stehen schon Tee und Obst für die Gäste bereit. Alle sind gespannt auf die nun folgende Präsentation der beiden Senegalesen ihres Projektes ProNat. Eine Übersetzerin übersetzt vom Französischen ins Deutsche und wieder zurück.

Aufmerksam und gespannt hören die Kinder zu, stellen Zwischenfragen. „Schade, dass ihr keine Kinder aus der Schule in Guédé mitgebracht habt.“, bemerkt ein Mädchen. „Das ist schwierig, die müssen ja genau wie ihr auch zur Schule gehen.“, entgegnet  Alpha Bâ.

Die beiden Senegalesen erzählen viel: Wie das Projekt entstanden ist, was die Probleme im Senegal und vor allem in Guédé sind, an welchen Punkten ProNat versucht anzusetzen, und wie in den letzten Jahren schon so einige Erfolge verbucht werden konnten. Einige Dinge sind neu für die Kinder. Aber Vieles hören sie nicht zum ersten Mal und wenden auch gleich ein: „Wenn zu viele chemische Dünger und Pestizide benutzt werden, sind nicht nur die Nahrungsmittel ungesund. Auch der Boden ist  belastet, die Schadstoffe gelangen dann in das Grundwasser. Und dann gibt es auch kein sauberes Trinkwasser mehr.“

Am Ende des Vortrags überreicht ein Junge aus der Klasse von Frau Wagner der Senegalesin einen Scheck über 1.100 Euro. Die Senegalesin ist den Tränen nahe, damit hat sie wohl nicht gerechnet. Überschwänglich und ein bisschen zur Überraschung des Jungen bedankt sie sich herzlich für das Geldgeschenk.

Abschließend machen Mariam Sow und Alpha Bâ noch einen kurzen Abstecher in den schuleigenen Garten. Ein toller Vormittag geht zu Ende. Aber eins ist sicher: Die Partnerschulen sind sich ein Stückchen näher gekommen. Vor allem für die Kinder ist ein so weit entferntes Land wie der Senegal in nur zwei Stunden um einiges greifbarer geworden.

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