Amos Comenius-Gym. Bonn

Amos-Comenius-Gymnasium Bonn

Der Nord-Süd-Kreis ist ein Initiativkreis aus Lehrkräften, Schülerinnen, Schülern und Eltern, der 1999 mit dem Ziel gegründet wurde, Projektpartnerschaften mit Menschen in Entwicklungsländern zu übernehmen. In den ersten Jahren wurde der Aufbau eines Berufsbildungszentrums für Straßenkinder in Rio de Janeiro unterstützt. Seit 2003 fördert der Nord-Süd-Kreis die senegalesische Organisation ENDA ProNat unter der Schirmherrschaft des Weltfriedensdienstes (WFD). Schwerpunkt dieses Projekts ist die Ernährungssicherung durch nachhaltige Landwirtschaft. Die Bauern erhalten vor Ort Fortbildungen über Anbautechniken und Vermarktung ihrer Ernte. In diesem Zusammenhang unterhält das ACG Kontakte zu Schulen im Raum Guédé, Senegal.

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Ebola, Landraub und Formen des Tons, solange er feucht ist

Von , 29. Januar 2015 10:40

von RAINER VAN HEUKELUM (veröffentlicht in amosaktuell)

Zum Besuch von Jörg John und Oumar Sow aus dem Senegal

Als im Frühjahr der WFD uns anbot, Gäste aus dem Senegal für eine Woche in Bonn zu empfangen, mussten wir nicht lange überlegen und nahmen dankbar an. Was für eine Gelegenheit, sich und unsere Schüler/innen und Schüler aus erster Hand über die Fortschritte in unserem unterstützten Projekt zu informieren und über die Entwicklungen im Senegal im allgemeinen! 5 Jahre nach seinem ersten Besuch in Bonn konnte ich dann wieder den Schulleiter der Grundschule in Guédé und Leiter des ökologischen Schulnetzwerks, Herrn Oumar Sow, diesmal in Begleitung des Agraringenieurs und Mitarbeiters von WFD und EndaPronat, Herrn Jörg John, am Bahnhof in Bonn begrüßen. Beide arbeiten im seit Jahren vom ACG unterstützten Projekt „Umwelt schützen – Ernährung sichern“ und setzen sich dabei für die Belange der Kleinbauern und der Natur ein angesichts von Ressourcenverschwendung und Landraub durch Großinvestoren.

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Was wir in letzter Zeit so gemacht haben…

Von , 20. Dezember 2014 11:27

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Eltern,

zwei Jahre ist es her, dass ich Sie zuletzt in einem Weihnachtsbrief über die Entwicklung unserer Nord-Süd-Aktivitäten informiert habe. In der Zwischenzeit ist viel geschehen und ich möchte Ihnen in der gebotenen Kürze von den wichtigsten Ereignissen der beiden letzten Jahre berichten.

Das Jahr 2013 begann mit der erfreulichen Nachricht des WFD, dass unser Spendenergebnis für das Nord-Süd-Projekt im Jahre 2012 bei 24012,91 Euro lag, ein Betrag, der durch zahlreiche Aktivitäten und nicht zuletzt durch Sie aufgebracht werden konnte.
Unsere inländische Nord-Südarbeit konzentrierte sich weiterhin auf die Landgrabbing-Thematik. Mit einer Ausstellung im unteren Aulafoyer zu diesem Thema vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (= VEN) in der Zeit vom 18.2 bis 08.03.2013 informierten wir die Schulöffentlichkeit und konnten dabei viele Schüler/innen erreichen. Insgesamt 17 Kurse und Klassen besuchten mit ihren Lehrern diese Ausstellung, darüber hinaus war sie während der Schulöffnungszeiten auch für Gäste frei zugänglich.
Wir warben für eine Unterschriftensammlung zugunsten der Kleinbauern im Senegal und verfassten am 20.04.13 einen Brief an drei Bundesministerien gegen den Landraub im Senegal durch multinationale Unternehmen mit zwei zentralen Forderungen: Beendigung der den Landraub in Afrika begünstigenden Subventionierung von Bio-Kraftstoff und Einsatz für die Förderung agrarökologischer Landwirtschaft sowie die Stärkung der Rechte der Kleinbauern. Dieser Brief zeigte, auch für uns überraschend, Wirkung. Am 28.5.13 erhielten wir ein vierseitiges Antwortschreiben des damaligen Entwicklungshilfeministers Dirk Niebel, und die deutsche Botschaft im Senegal wurde angehalten, sich selber im Senegal bezüglich der Landraubaktivitäten kundig zu machen. Besonders gefreut haben wir uns darüber, dass wir dafür auch ein Schreiben der Aktivisten im Senegal erhielten, die dort ihr Land verteidigen und sich sehr für unsere Solidarität bedankt haben! Daraus erwuchs auch der Wunsch, 5 Jahre nach unserem ersten Besuch wieder eine Reise in den Senegal mit Schülern, Eltern und Lehrern des Nord-Süd-Kreises für den Jahreswechsel 2014/2015 zu planen, um sich über den Stand der Projekte zu informieren und alte Kontakte wiederzubeleben bzw. neue zu knüpfen.
Der TSE 2013 erbrachte ein ähnlich gutes Ergebnis wie 2012 (ca. 15200 Euro), aber mit einem Jahrgang weniger. Es beteiligten sich 85,6 % der Schülerschaft gegenüber 77,7% im Vorjahr- ein Rekord! Vom 27.-29. November hatten wir dann wieder – wie schon im Vorjahr – Besuch aus dem Senegal. Die Geschäftsführerin von EndaPronat, Frau Mariam Sow, berichtete den 9er-Klassen und dem Jahrgang EF in eindringlichen Worten von den Versuchen, die Kleinbauern und Viehzüchter ihres Landes zu berauben, den Folgen für das von uns unterstützte Projekt und dem von EndaPronat mitorganisierten Widerstand gegen den Land- und Wasserraub, der für sie eine neue Form des Kolonialismus darstellt. Sie bat uns, in unseren solidarischen Aktivitäten diesbezüglich nicht nachzulassen.
Der traditionell vom Nord-Süd-Kreis organisierte Weihnachtsbasar am 29.11. fand dieses Jahr aus aktuellem Anlass zugunsten der Arbeit mit syrischen Flüchtlingen statt. Ende des Jahres konnten wir so je zur Hälfte 5870,60 Euro an den Verein „Orienthelfer e.V.“ und das Bündnis „Entwicklung hilft“ überweisen.
Das Jahr 2014 wurde wieder eingeleitet mit der frohen Kunde, dass unser Spendenergebnis im Jahre 2013 erneut die 24.000 Euro-Marke überschritten hat, so dass die Finanzierung des Nord-Süd-Projekts weiterhin gesichert ist.
Zu unseren Themenschwerpunkten im Nord-Süd-Kreis gesellte sich in diesem Jahr noch die Thematik des „Fairen Handels“ hinzu als eines Instruments, die schlechte Situation der Arbeiter auf den Plantagen und derZu unseren Themenschwerpunkten im Nord-Süd-Kreis gesellte sich in diesem Jahr noch die Thematik des „Fairen Handels“ hinzu als eines Instruments, die schlechte Situation der Arbeiter auf den Plantagen und der kleinbäuerlichen Produzenten auf der Südhalbkugel zu verbessern. Wir haben sichergestellt, dass das Thema in verschiedenen Fächern und verschiedenen Jahrgangsstufen behandelt wird und wir auch regelmäßig an der Schule für den „Fairen Handel“ werben, um ihn bekannter zu machen. So werden z.B. bei dem alle 14 Tage angebotenen „Nord- Süd-Frühstück auch immer kleinere Fairtrade-Produkte verkauft. Nach dem wir alle Kriterien erfüllt hatten, ist das Amos dann in einer Veranstaltung am 16.6.2014 von Fairtrade Deutschland als Fairtrade-Schule ausgezeichnet worden, ein Tatbestand, der für uns natürlich auch eine Verpflichtung darstellt.
So haben wir uns innerhalb der Fairen Woche vom 12.09. bis 26.09. mit einem „Fairen Tag“ am Amos beteiligt und den Schülerinnen und Schülern am 26.09. die Möglichkeit gegeben, faire Bananen und faire Kekse zu kaufen und sich über den fairen Handel zu informieren. Die Kekse waren binnen kürzester Zeit verkauft und am Ende der 2. Hofpause waren über 300 Bananen und das gesamte Informationsmaterial unter die Leute gebracht – ein schöner Erfolg! Zwei Höhepunkte markierten dann das letzte Quartal des Kalenderjahres.

Da war zunächst der Besuch Ende September des Schulleiters der Grundschule in Guédé und Leiters des ökologischen Schulnetzwerks, Herrn Oumar Sow, diesmal in Begleitung des Agraringenieurs und Mitarbeiters von WFD und EndaPronat, Herrn Jörg John. An vier Tagen waren sie zu Gesprächen rund um unser Nord-Süd-Projekt mit insgesamt 13 Klassen und Kursen von der Jahrgangsstufe 7 bis zur Q2 in der Schule.

Die letzte Aktion bildete dann die Sponsorenradfahrt „Amos goes Senegal“. Um den Schulwegratgeber bekannt zu machen, machten sich ca. 80 gesponserte Teilnehmende auf den 33km langen Weg und erradelten so knapp 3000 Euro für das Nord-Süd-Projekt und ein Ebola-Bekämpfungsprojekt. Hier wird im nächsten Frühjahr eine zweite Tour folgen, da wir erst die Hälfte der Strecke bis in den Senegal zurückgelegt haben.

Eine negative und eine positive Nachricht zum Schluss: Schweren Herzens beschloss der Nord-Süd-Kreis Ende Oktober die zum Jahreswechsel geplante Reise in den Senegal abzusagen. Ausschlaggebend dafür war neben der Verbreitung des Ebolavirus in Westafrika die verschärfte Reisewarnung des auswärtigen Amts auch für Teile des Senegal wegen Entführungsgefahr durch islamistische Terroristen, die mit der Terrormiliz des islamischen Staates sympathisieren. Positiv dagegen gestaltete sich der TSE im Jahre 2014. Eine Beteiligung von 82,5% der Schülerschaft erbrachte bei einem Jahrgang mehr als im Vorjahr das Rekordergebnis von 18441,45 Euro für unser Nord-Süd-Projekt. Die 16000 Euro-Marke, an der wir so lange geknabbert hatten, konnte also endlich und zwar deutlich geknackt werden!
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auch in diesem Jahr die Nord-Süd-Arbeit am Amos mit einer Spende zugunsten der Menschen im Senegal unterstützen könnten. Bitte überweisen Sie Ihre Weihnachtsspende auf folgendes Konto:

Amos-Comenius-Gymnasium
Kto 25002510 bei der Sparkasse KölnBonn,
BLZ 37050198 IBAN:DE94 3705 0198 0025 0025 10; BIC: COLSDE33XXX (Köln)

Selbstverständlich erhalten Sie in den ersten Wochen des neuen Jahres auch wieder eine Spendenbescheinigung des WFD, wenn Ihr Geld bis zum 31.12.2014 auf obigem Konto unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Adresse eingeht.

Mit den besten Wünschen für eine schöne Advents- und Weihnachtszeit grüßt Sie herzlich

RAINER VAN HEUKELUM

“Tag des Sozialen Engagements” am Amos Comenius-Gymnasium

Pressemitteilung

Zum neunten Mal möchte das Amos-Comenius-Gymnasium in diesem Jahr den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten, an einem „Tag des sozialen Engagements“ (=TSE), sich ganz persönlich für die Menschen in der Südhälfte unserer Erdhalbkugel einzusetzen.

Nach dem Motto „Einen Tag jobben – viele Tage helfen“ findet der TSE in diesem Schuljahr am 02.07.14 statt. Nach einem Beschluss der Schulkonferenz soll an diesem Tag Unterricht in anderer Form geschehen. Schüler/innen der Klassen 8-Q1 suchen sich einen Job bei einem Arbeitgeber und schließen mit ihm einen Arbeitsvertrag ab. Schüler/innen der Klassen 5-7 besorgen sich eine Helferkarte und lassen sich Hilfen im Familien- und Bekanntenkreis vergüten. Sie werden dafür an diesem Tag vom Fachunterricht befreit. Darüber hinaus besteht für die Unterstufe die Möglichkeit, durch Aktivitäten in Gruppen phantasievolle Aktionen (z.B. Musizieren, Kuchenverkauf usw.) zur Geldbeschaffung zu planen und durchzuführen. Der vereinbarte Arbeitslohn sowie die anderen Einnahmen kommen dem Nord-Süd-Projekt der Schule zugute.

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Schotter ohne Ende: SchülerInnen spenden 15.000 Euro

Von , 22. Juli 2013 16:21

von ASTRID WIEDMANN / RAINER VAN HEUKELUM

Wenn SchülerInnen zur Schule kommen, obwohl sie gar keinen Unterricht haben, dann muss was besonderes Anstehen. So etwas wie der zur guten Tradition gewordene „Tag des sozialen Engagements“ (TSE) an der Amos-Comenius-Schule in Bonn, welche sich schon lange für das Nord-Süd-Projekt PRONAT engagiert. Obwohl die Schulzeitverkürzung einen ganzen Jahrgang wegrationalisiert hat, sind die Einnahmen fast so hoch wie in den Vorjahren. Die SchülerInnen gaben ihr bestes und wurden dieses Jahr von noch mehr Teilnehmern unterstützt. Ein voller Erfolg ist die Gesamtsumme von über 15.000 Euro! Doch nicht nur am TSE engagierten sich die SchülerInnen, es wurde auch an anderen Tagen für das Nord-Süd-Projekt gesammelt, verkauft und musiziert. Im Projekt PRONAT werden senegalesische Bauern bei der Umschulung auf ökologischen Landbau und in ihrem Kampf gegen Landraub unterstützt.

 

Bundesregierung gegen Landgrabbing?!

Von , 1. Juli 2013 16:11

“[...] Das Vorgehen mancher Firmen zum Landerwerb in Senegal, das Sie in lhrem Brief beschreiben, ist der Bundesregierung bekannt. Ebenso wie Sie verurteilt die Bundesregierung verantwortungsloses und rein spekulatives Land Grabbing “und setzt sich dafür ein, dass diese Form der Aneignung von Land unterbunden wird. Wenn Menschen ihrer Rechte beraubt werden, nicht in fairer Weise am Nutzen der Investitionen teilhaben und natürliche Ressourcen nicht nachhaltig genutzt werden, muss entschieden gegengesteuert werden. Die Bundesregierung vertritt die Position, dass Investitionen in Land und in Landwirtschaft so gestaltet werden müssen, dass sie einen dauerhaften Nutzen für die Entwicklung der Zielländer und die betroffene Bevölkerung versprechen. Aus Sicht des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist ein solcher entwicklungspolitischer Nutzen dann gewährleistet, wenn derartige lnvestitionen verschiedene Prinzipien befolgen, wie zum Beispiel Vorrang der Menschenrechte auf Nahrung und Wasser, Anerkennung bestehender Landrechte, Partizipation, Transparenz und Rechenschaftslegung und weitere mehr. [...]”

Download: Antwortwortschreiben des BMZ auf den Offenen Brief des Nord-Süd-Kreises des Amos-Comenius-Gymnasiums in Bonn vom 28. Mai 2013

Offener Brief an die Minister Niebel, Rösler und Altmaier

Von , 24. April 2013 09:17

Offener Brief an

-den Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dirk Niebel,
-den Minister für Wirtschaft und Technologie Dr. Philipp Rösler,
-und den Bundesumweltminister Peter Altmaier

Sehr geehrte Herren Minister,

wir sind ein Initiativkreis aus Schülern und Schülerinnen, Lehrkräften und Eltern am Amos-Comenius-Gymnasium,  Bonn-Bad Godesberg¹.  Im Rahmen des BMZ- geförderten Projekts „Ernährungssicherung durch nachhaltige Landwirtschaft“ des Weltfriedensdienstes unterstützen wir die lokale NGO ENDA-PRONAT, die  ökologischen Landbau im Senegal  fördert und sich für die Stärkung von Bauernorganisationen einsetzt. Durch eine Umstellung auf nachhaltige Landwirtschaft konnten bereits viele Kleinbäuerinnen und Kleinbauern  in den Projektregionen ihre Erträge deutlich steigern. Wir begleiten und unterstützen  insbesondere einige Schulen im Norden des Landes, denn man hat dort erkannt, dass Umweltschutz und ökologische Anbaumethoden die Lebensgrundlagen der jungen Generation sichern helfen und einer Abwanderung in die Städte und nach Europa entgegenwirken.

Umso besorgter sind wir über Meldungen über  Landnahmen durch europäische Agrarkonzerne, die die diese Erfolge gefährden.  Seit zwei Jahren sorgen die Pläne des senegalesisch-italienischen  Unternehmens SEN-ETHANOL im Senegal für große Proteste, die auch schon Todesopfer forderten:  in großem Maßstab sollen Sonnenblumen und andere Pflanzen für die Bio-Ethanol-Produktion in Europa angebaut werden.
Im Nordwesten Senegals  ist es SEN-ETHANOL  jetzt  gelungen, sein Vorhaben zu realisieren:  Das Unternehmen erhielt  von der Regierung  16 000 ha Weideland in der Gemeinde Ngnith,  weitere    10 000 ha sind in Aussicht gestellt. Die Bevölkerung besitzt keine Rechtstitel auf das Land, das sie seit Generationen kultiviert, sie wurde weder in das Vorhaben einbezogen noch für ihr Land entschädigt. Menschen aus 37 Dörfern – es handelt sich ausnahmslos um Viehzüchter , für die ihr Land von existenzieller Bedeutung ist – wird die Lebensgrundlage entzogen. In ihrer Verzweiflung plant die
Landbevölkerung in den nächsten Tagen Massenproteste mit Tausenden von Rindern an wichtigen Verkehrsknotenpunkten des Landes, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen.

„Finger weg von meinem Land – es ist mein Leben“  -Mit diesem Slogan kämpft ENDA-PRONAT  für die Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und gegen ihre Vertreibung durch Agrarkonzerne.  Unsere senegalesischen Partner  bitten uns eindringlich, hier in Deutschland auf dieses Unrecht aufmerksam zu machen und ihren Kampf solidarisch zu unterstützen. Wir  fordern Sie daher nachdrücklich auf:

  • Beenden Sie die Subventionierung von Biokraftstoffen. Sie konterkariert das entwicklungspolitische Ziel  der Armutsbekämpfung,  bedroht die Menschenrechte und zerstört die Existenz afrikanischer Kleinbäuerinnen und Kleinbauern.
  • Setzen Sie sich für die Förderung agrarökologischer Landwirtschaft in Afrika und die Stärkung der Rechte afrikanischer Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ein.  

Mit freundlichen Grüßen

Nord-Süd-Kreis am Amos-Comenius-Gymnasium

¹http://acg-bonn.de/index.php/ausserunterrichtliches/nord-sued-kreis

 

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