Wende Sec School

Wende Sekundarschule in Tansania

In Njombe, im südwestlichen Hochland Tansanias, haben lediglich 20 Prozent der Schulabgänger der Primarschule (Klasse 1-6) die Chance auf weiterführende Bildung an einer Sekundarschule. Viele Jugendliche ländlicher Gebiete stammen aus sozial schwachen Familien. Aufgrund der Entfernung zwischen Wohnort und Schule sowie dem hohen Schulgeld für Privatschulen, können sich die meisten Eltern eine zukunftsorientierte Sekundarschulbildung für ihre Kinder nicht leisten.

Die „Association of Retired Teachers“ (A.R.T) wurde 1997 von ehemaligen Lehrerinnen und Lehrern des Njombe Districts ins Leben gerufen. Sie wollen für sozial benachteiligte Menschen aller Altersklassen Bildungschancen bereitstellen. So begannen sie 2004 mit dem Aufbau der Wende Secondary School. Schülerinnen und Schüler aus den ländlichen Gebieten des Njombe District, die nach der Grundschule keinen Platz an einer weiterführenden staatlichen Schule bekommen haben, werden hier gefördert und bis zur mittleren oder Hochschulreife unterrichtet. Der Zugang zu erweiterter Bildung im ländlichen Raum bietet eine wichtige Grundlage zur Steigerung des künftigen Einkommens.

Unterstützer und Blogger

Gertrud Limbach und der Partnerschaftsverein des Hildegard-von-Bingen Gymnasiums unterstützen seit 2004 Aufbau, Erweiterung und Modernisierung der Wende Secondary School.


Die Realschule Elsenfeld ist seit 2007 Partner. Seit über 20 Jahren sind die LehrerInnen und SchülerInnen in der Eine-Welt-Arbeit aktiv. Sie ermöglichten vielen Kindern in Brasilien und Tansania den Kindergarten- oder Schulbesuch. Jahr für Jahr ermöglichen sie mit Stipendien acht sozial benachteiligten Jugendlichen den Besuch der Wende Secondary School.

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Elsenfelder Realschüler liefen für Waisenkinder

Von , 2. August 2013 14:29

Elsenfeld. Über eine Spende in Höhe von 6514,96 Euro konnte sich die Vertreterin des Weltfriedensdienstes in Berlin (WFD), Carola Gast freuen. Die Realschule Elsenfeld über-reichte ihr 6514,96 Euro, das aus dem Sponsorenlauf Anfang Oktober stammt.
Mit dem Geld unterstützt die Schule ein Projekt in Njombe im Süden Tansanias. Dabei wird das Schulgeld für inzwischen acht Waisenkinder an der Wende-Secondary-School bezahlt, das auch Kost und Logis mit einschließt.
Bei dem Sponsorenlauf waren 1023 Schüler der Staatlichen Realschule Elsenfeld im Wege des Sportunterrichtes an drei Tagen im Wald hinter der Realschule gerannt und gelaufen. Die Schüler hatten sich im Vorfeld Sponsoren aus der Familie und dem Verwandten- und Freundeskreis gesucht, die sich bereit erklärt hatten, pro gelaufenen Kilometer einen Betrag zu spenden. Jeder Schüler musste 30 Minuten lang eine 1,5 Kilometer lange vorgegebene Runde im Wald laufen. Den Schülern stand es frei zu joggen, zu walken oder zu laufen.
Die Klasse 6 e erzielte mit 413,45 Euro das höchste Sponsorenergebnis. Deren Klassensprecherin, Alexandra Schülein konnte dafür für ihre Klasse einen Pokal in Form eines Laufschuhs entgegennehmen.
Organisiert hatten den Lauf die beiden Lehrerinnen Susanne Reineke und Susanne Fuchs.

Arbeiten statt Lernen

Von , 29. Mai 2013 18:19

Realschüler spenden Arbeitslohn für Afrika

Text und Foto: MARTIN ROOS

Elsenfeld. Sie wuchten Schränke herum, falten Kartonagen zusammen und räumen verstaubte Aktenordner aus dem Zimmer. Am Mittwochmorgen 8 Uhr sind Fabian Neuber (15) aus Erlenbach (15) und Ralf Bender (15) aus Streit an ihrem Arbeitsplatz im Einsatz. Der Arbeitstag geht bis 13 Uhr. Doch die beiden Jungen sind weder Lehrlinge noch Schulschwänzer. Nein, sie arbeiten einen Tag lang für einen guten Zweck bei der Firma Ullmann Plastic GmbH im Rücker Industriegebiet. Den Arbeitsplatz haben sich die beiden vor vier Wochen ausgesucht. Ihren Lohn, fünf Euro die Stunde, stecken die Schüler der Klasse 8 g nicht in die eigene Tasche, sondern unterstützen ein Afrika-Projekt um den Kindern dort Schulbildung zu ermöglichen.

Normalerweise sitzen die beiden Jugendlichen um diese Zeit in ihrem Klassenzimmer in der Realschule Elsenfeld und pauken Englisch, Mathe und Deutsch. Doch an diesem Mittwoch verwandeln die beiden eine Rumpelkammer in einen Arbeitsplatz. Für das Projekt „work4peace – Arbeiten anstatt zu lernen” wurde eigens ein Vertrag mit dem Unternehmer abgeschlossen. „Die Jungs sind echt eine Verstärkung” freut sich Firmenchef Thorolf Winter vom kunststoffverarbeitenden Betrieb Ullmann Plastic über die Unterstützung. „Die beiden Jungs haben Arbeiten bekommen, die sie selbstständig ausführen können”. „Wenn sie heute nicht hier wären, hätte ich jemanden anderen abstellen müssen, der die Arbeiten gemacht hätte”. Weiter lesen 'Arbeiten statt Lernen'»

Ein Jahr Unterricht für 400 Euro

Von , 15. November 2012 16:20

Text und Fotos von Martin Roos, Main-Echo (abgedruckt mit freundlicher Genehmigung im Querbrief 3/2012)

Wenn Simon Mabena im Klassenzimmer der 9 c der Elsenfelder Realschule steht, leuchten seine Augen und er fühlt sich wie in einer anderen Welt. „Ich fühle mich sehr glücklich, dass ich hier sein darf und die Fragen der Schüler über meine Heimat Tansania beantworten kann“.

Simon Mabena (33) ist Lehrer für Sport, Geschichte und Englisch an der Wende Secondary School, einer weiterführenden Schule am Stadtrand von Njombe im südwestlichen Hochland Tansanias. Neben einem Besuch der Staatlichen Realschule stand auch eine Visite im Rathaus an. Er berichtete über die Probleme in seiner Heimat. Für Lehrergehälter Unterrichtsmaterial, Unterkunft und Verpflegung mit Maisbrei und Bohnen müssen 59.607 tansanische Schilling, das sind umgerechnet rund 400 Euro aufgebracht werden. Mabena: „Das ist viel für die meist in ärmlichen Verhältnissen lebenden Schüler“.

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Welcome to Wende Secondary School part 2/2

Von , 18. Oktober 2012 11:24

Welcome to Wende Secondary School part 1/2

Von , 18. Oktober 2012 11:15

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