Bundesregierung gegen Landgrabbing?!

Von , 1. Juli 2013 16:11

“[...] Das Vorgehen mancher Firmen zum Landerwerb in Senegal, das Sie in lhrem Brief beschreiben, ist der Bundesregierung bekannt. Ebenso wie Sie verurteilt die Bundesregierung verantwortungsloses und rein spekulatives Land Grabbing “und setzt sich dafür ein, dass diese Form der Aneignung von Land unterbunden wird. Wenn Menschen ihrer Rechte beraubt werden, nicht in fairer Weise am Nutzen der Investitionen teilhaben und natürliche Ressourcen nicht nachhaltig genutzt werden, muss entschieden gegengesteuert werden. Die Bundesregierung vertritt die Position, dass Investitionen in Land und in Landwirtschaft so gestaltet werden müssen, dass sie einen dauerhaften Nutzen für die Entwicklung der Zielländer und die betroffene Bevölkerung versprechen. Aus Sicht des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ist ein solcher entwicklungspolitischer Nutzen dann gewährleistet, wenn derartige lnvestitionen verschiedene Prinzipien befolgen, wie zum Beispiel Vorrang der Menschenrechte auf Nahrung und Wasser, Anerkennung bestehender Landrechte, Partizipation, Transparenz und Rechenschaftslegung und weitere mehr. [...]”

Download: Antwortwortschreiben des BMZ auf den Offenen Brief des Nord-Süd-Kreises des Amos-Comenius-Gymnasiums in Bonn vom 28. Mai 2013

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