Agent181251 auf der Suche nach dem Friedensfilm

Von , 9. Februar 2016 18:28

Martin ZintIch bin ein Agent! Die Berlinale hat mich dazu gemacht. Eigentlich wollte ich ja als Journalist akkreditiert werden. Aber das konnte die Pressestelle der Berlinale nach Studium der eingereichten Unterlagen nicht bestätigen. PR-Agent sei ich und damit muss ich bis 21.2.16 leben. Einen schicken Ausweis darf ich mir morgen, am Tag des Beginns der Berlinale, abholen. Ich übe schon, ihn effektvoll zu zücken und mich am Entsetzen meiner Opfer zu weiden. Was wissen Sie über den Friedensfilm? Leugnen zwecklos!  Auch einen PR-Agent belügt man nicht ungestraft.

Erfahren Sie mehr über meine Agententätigkeit bei der Berlinale. Täglich! Hier!

www.friedensfilm.de

 

Senegal-Basar der AFS Velen

Von , 9. Dezember 2015 12:11

Hilfe zur Selbsthilfe

von FRANZ SCHRIEF

Am 21. November 2015 fand an der Abraham-Frank Sekundarschule Velen der diesjährige Tag der Offenen Tür statt. SchülerInnen und Lehrer nahmen dies zum Anlass, den Gästen und der Schulgemeinschaft das Selbsthilfe-Projekt ENDA ProNat im Senegal vorzustellen und. ENDA ProNat wird bereits seit vielen Jahren von der Realschule Velen unterstützt. Nun will die Sekundarschule diese Aufgabe übernehmen. Das Projekt fördert die Ernährungssicherheit der ländlichen Bevölkerung auf vielfältige Art und will damit die Landflucht verhindern. Die Kontakte zum Projekt werden über den Weltfriedensdient e.V. in Berlin hergestellt, der einen eigenen Kooperanten im Senegal hat .
Die SchülerInnen der AFS haben für den Basar verschiedene Adventsartikel gebastelt, Plätzchen gebacken und am SV-Stand frische Waffeln im Akkord gebacken. Der Erfolg kann sich sehen lassen: die Einnahmen des Basars beliefen sich auf 436,71 €. Ergänzt wurde die Summe mit 100 € aus dem Waffelverkauf. So konnten stolze 536,71 € auf das Konto des Weltfriedensdienstes überwiesen werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten SchülerInnen, Lehrer Eltern und Gäste!

Johannes Mufakose aus Simbabwe am Gymnasium in Hückelhoven

Von , 8. Dezember 2015 17:03


Unser Thema: Armut behindert

Von , 8. September 2015 17:21

Chancen für behinderte Kinder und Jugendliche in Ecuador.
von DR. BRITTA KELLERMANN (veröffentlicht in Welle 2/15 interner Rundbrief der Bildungs- und Erholungsstätte Langau)

Kinder in Ecuador
Für die Kinder Ecuadors, in dem an Landschaften und Naturschätzen so reichen Land am Äquator, ist Bildung noch längst keine Selbstverständlichkeit.  Von den ca. 16 Mio. Einwohnern verdienen über 50% weniger  als den Mindestlohn, über die Hälfte sind unterbeschäftigt bzw.  arbeitslos. Von Armut sind besonders Frauen, Jugendliche und Kinder  betroffen. Kinderarbeit ist oft unverzichtbar.
Familien mit behinderten Kindern gehören in der Regel zu den Ärmsten  und leiden sehr oft unter Ausgrenzung und Krankheit. Der Zugang zu  Bildung und Arbeit sowie staatliche Förderung sind immer noch sehr  eingeschränkt. Dabei hat der ehemalige Vizepräsident des Landes, der  seit 1998 nach einem Raubüberfall auf einen Rollstuhl angewiesen ist,  das Thema Behindertenintegration seit etwa 2009 vorangetrieben.
 Vor diesem Hintergrund ist der Wert des Ausbildungszentrums „Melvin Jones“ für Kinder und Jugendliche mit seinem umfassenden Angebot  nicht hoch genug einzuschätzen.  Hier können die Eltern offen über die Defizite ihrer Kinder sprechen und bekommen Unterstützung,  für die sie nur im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten zahlen müssen.  Mit großer Zuwendung fördern die MitarbeiterInnen die Kinder und Jugendlichen  entsprechend ihrer Stärken und Möglichkeiten, damit sie gleichberechtigt am Gemeinschaftsleben teilhaben können.

Das Ausbildungszentrum „Melvin Jones“
Es wurde 1995 mit 8 Kindern in einer kleinen Stadt an der Küste Ecuadors gegründet und ist eine gemeinnützige und vom Bildungsministerium  anerkannte Nichtregierungsorganisation. Heute werden dort 251 Kinder und Jugendliche sowie einige Erwachsene betreut. Beeinträchtigungen  sind vor allem: geistige Behinderung, spastische Lähmung,  Downsyndrom, schwere Hörschäden bis zu Taubheit, Blindheit,  Mehrfachbehinderungen.
Zur Förderung der Kinder und Jugendlichen gibt es Schulunterricht in  Leistungsgruppen, auf die individuellen Bedürfnisse abgestellten Einzelunterricht,  Sport sowie Hör- und Sprechschulung, psychologische und physiotherapeutische Behandlung. Gleichzeitig werden die Eltern  in Kursen für die Beeinträchtigungen ihrer Kinder sensibilisiert und erhalten Informationen über Maßnahmen zur Behandlung zu Hause.
2007 wurde mit deutscher Hilfe eine Ausbildungswerkstatt fertig gestellt. Zurzeit bekommen 63 Jugendliche eine ihren Fähigkeiten entsprechende  Ausbildung in Schneiderei, Bäckerei, Friseurhandwerk/Kosmetik, Hauswirtschaft, dem Schöpfen von Recyclingpapier oder verschiedenen kunsthandwerklichen Tätigkeiten. Einige Mütter nehmen an der Ausbildung teil, um als Tutorinnen mitzuwirken und später ihren Kindern zu Hause bei der Arbeit helfen bzw. selber durch handwerkliche Tätigkeit zum Familieneinkommen beitragen zu können.
Neben den Ausbildungen und Behandlungen im Zentrum selber werden Lehrerinnen und Physiotherapeutinnen inzwischen in Dörfer im Umkreis von 60 km geschickt, um auch bedürftige Kinder auf dem Land zu erreichen. Seit einigen Jahren engagiert
sich das Ausbildungszentrum wegen seiner langen Erfahrungen verstärkt in der Fortbildung für andere Organisationen mit ähnlichen Zielen. Verbesserte staatliche Hilfen in den letzten Jahren haben die prekäre Finanzlage des Zentrums etwas entspannt. Dennoch sind neben den Einnahmen aus Beiträgen der Eltern für Schule und Behandlungen und den Einnahmen aus Aktivitäten des Zentrums, Spenden aus dem In- und Ausland immer noch unverzichtbar für die Durchführung der umfangreichen Aufgaben.

Die Partnerschaftsgruppe „amigos cei melvin jones hamburgo – alemania“ des Weltfriedensdienstes e.V. unterstützt das Ausbildungszentrum
Als ehemalige Entwicklungshelferin des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED heute GIZ) in Ecuador setze ich mich seit vielen Jahren für soziale Projekte in Ecuador ein. Ich kenne das Ausbildungszentrum seit 1998 und stehe durch Besuche alle zwei Jahre und Mails in engem Kontakt mit dem Projekt. Seit 2006 sammelt die Partnerschaftsgruppe Spenden, um die so notwendige und erfolgreiche Arbeit des Ausbildungszentrums zu unterstützen.
Für die Spenden werden vom Weltfriedensdienst Spendenbescheinigungen ausgestellt und von dort geht auch das Geld an das Ausbildungszentrum. Mit meinem jährlichen Rundbrief werden die SpenderInnen über die Verwendung ihrer Spenden sowie das Geschehen im Projekt informiert. Für Fragen und Informationen stehen der Weltfriedensdienst e.V. und ich gerne zur Verfügung:

(Kontakt über Carola Gast, Weltfriedensdienst)

Mehr erfahren Sie hier > Projektbericht Sommer 2015 [PDF]

Dare to Share – Mitglieder und Partner des WFD tauschen sich aus

Von , 11. Juni 2015 12:38

Am 11. Oktober 2014 waren Partnerorganisationen und KooperantInnen  eingeladen, sich mit Mitglieder des Weltfriedensdienst auf der jährlichen Mitgliederversammlung auszutauschen. Hier wurden Erfahrungen sowie Eindrücke und offene Fragen von der einwöchigen Partnerfachtagung in Berlin-Lichterfelde diskutiert.

Die Partner berichteten darüber hinaus über ihre praktische Arbeit in verschiedenen Ländern des Globalen Südens. Vertreterinnen der Geschäftsstelle des Weltfriedensdienst sprachen über die globale Herausforderung, die Übernutzung der natürlichen Ressourcen unseres Planeten zu stoppen.

Hier finden Sie zwei Dokumentationen des Tages als PFD zum Doownload.

Dare to Share
Seeing eye to eye

Natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen – Friede in Weidegebieten Afrikas (SUNARPA)

Von , 8. Mai 2015 11:58

Von traditioneller Naturweidewirtschaft leben in Afrika ca. 50 Mio. Menschen (Pastoralisten). Sie bilden das ärmste Segment der afrikanischen Bevölkerung, obwohl sie zwischen 10 und 44% des Brutto-Sozialprodukts aller afrikanischen Länder erwirtschaften. Sie nutzen vornehmlich die Trockenräume Afrikas, die weitgehend ungeeignet für die Landwirtschaft sind, als Weidegebiete. Pastoralisten sind enorm abhängig von Wasser.

Der folgende Text befasst sich sehr praxisnah und faktenreich mit der Wirtschaftsweise der Pastoralisten in der Sahel Region, den indigenen Rechten an natürlichen Ressourcen, dem Eigentumsregime, den zunehmenden Wasser-Konflikten und ihren Ursachen und Ansätzen zur Krisenbewältigung.

Prof. Dr. Brigitte Fahrenhorst koordiniert das von ihr initiierte Forschungs- und Kooperationsprojekt „Abbildung von Wasser Konflikten und “Best Management“ Praktiken in der Naturweidewirtschaft der Sahel Region.

Für den kompletten Text klicken Sie bitte hier: Fahrenhorst-Mappping Water Conflicts

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